
Der AEB-Arbeitskreis Eltern Behinderter wurde vor über 30 Jahren von einigen engagierten Eltern und Fachleuten gegründet, um so besser gemeinsame Anliegen an die Öffentlichkeit zu bringen und Rechte von den Politikern einzufordern. Familien mit behinderten Kindern hatten in den 70-iger Jahren kaum Unterstützung. Es wurden wenig Therapien angeboten, es gab keine pflegerische Unterstützung in der Familie, die Kinder kamen, wenn überhaupt, nur in Sonderklassen unter und die meisten Familien lebten zurückgezogen mit ihren behinderten Kindern, meistens abgeschieden vom „normalen“ gesellschaftlichen Leben.
Heute können diese Familien, auch auf Grund des stets aktiven Einsatzes unseres Elternverbandes auf beträchtliche Errungenschaften zurückgreifen. Verschiedenste Therapieangebote, die Integration in Kindergarten und Schule, landesweite sehr schöne Wohn – und Tagesstrukturen sowie geschützte Werkstätten sind heute in Südtirol eine Selbstverständlichkeit. Es gibt seit vielen Jahren große Anstrengungen, damit unsere Jugendlichen in die Arbeitswelt integriert werden. Gerade hierbei hat unser Verband immer federführend an neuen Projekten mitgearbeitet. Praktisch stehen Familien mit behinderten Kindern/Jugendlichen heute häufig ganz normal im gesellschaftlichen Leben einer Stadt- oder Dorfgemeinde und stehen so auch in der Öffentlichkeit zu der Behinderung ihrer Kinder.
Aber die gelebte Solidarität dieser Eltern untereinander, das gegenseitige Stützen, das Starkmachen, das Verstehen der oft nicht leichten Situation, die direkte und wichtige Information über eine Förderung, ein Hilfsmittel, eine neue Therapieform, das wird auch nach drei Jahrzehnten immer noch im AEB von vielen ehrenamtlichen Ansprechpartnern, die in ganz Südtirol verteilt sind, übernommen.
Wenn heute die Möglichkeit an einer Vielzahl an Informationen über Behinderung, Förderung und sonstigen wichtigen Auskünften doch sehr groß ist, stellen wir immer wieder fest, dass sehr viele Informationen erst über direkte Gespräche zwischen Eltern von behinderten Kindern ausgetauscht werden. Wir stellen auch fest, dass viele junge Familien häufig erst spät, aus meiner Sicht oft zu spät, den Weg zu einer Interessensvertretung finden. Deshalb wollen wir mit diesem Medium vielleicht auch gerade junge Familien ansprechen, für die das Internet bereits eine fixe Einrichtung ist und hoffen, Ihnen so mit wichtigen Ratschlägen zur Seite zu stehen. Ich möchte abschließend alle betroffenen Familien aufrufen, uns anzuschließen, denn je mehr wir Familien und Angehörige von Menschen jeweiliger Art von Beeinträchtigungen vertreten, umso mehr haben wir Gewicht bei den zuständigen Politikern und Behörden.
Hansjörg Elsler, Präsident des AEB
Ganz gerne bin ich mit dir gefahren,gerne habe ich menschen getroffen,gute freunde bekam ich zu gesicht.Das theater war von gewaltiger gewaltsintensitaet ,grosse schauspielkunst zeichnet die kuenstler aus.der saal war voll...




